Waren Karl der Große und Papst Leo in Heiligenkirchen?
Die eindrucksvolle kleine Dorfkirche von Heiligenkirchen bei Detmold hat eine lange Geschichte, die in der Karolingerzeit beginnt. Auch wenn keine Beweise möglich sind, spricht vieles dafür, dass die „Kirche in Theotmalli“, der Papst Leo 799 bei seinem Besuch in Paderborn einen Altarstein stiftete, in Heiligenkirchen stand. Ihre Fundamente liegen unter dem bestehenden Bau.
Der Bauhistoriker Joachim Kleinmanns hat die Ergebnisse einer archäologischen Untersuchung der 1960er Jahre, neue dendrochronologische Ergebnisse, eigene Bauuntersuchungen sowie zahllose Schrift- und Bildquellen ausgewertet. Alle Bauphasen vom Beginn um 800 über den romanischen Neubau, die Erweiterungen der Hoch- und Spätgotik, eine adelige Gruft der Barockzeit und die Restaurierungen vom Historismus bis in die Gegenwart werden erstmals umfassend präsentiert. 160 meist farbige Abbildungen, Zeichnungen, Fotos und Pläne illustrieren den Text und stellen das Bauwerk von den Anfängen bis in die Gegenwart dar. Das Buch ist erschienen im Michael Imhof-Verlag, mit freundlicher Unterstützung der Elbrächter-Stiftung.
Hardcover, 21 × 29,7 cm, 120 Seiten, 141 Farb- und 19 SW-Abbildungen.
Das Buch ist für 22,00 Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-7319-1624-6) und in Heiligenkirchen in „Michels Multistore“, Denkmalstraße 4, vorrätig.
